Digital Readiness Assessment – Mithilfe 7 Dimensionen an die Digitalisierung herantasten

Sven Gabor Janszky, Referent, CCW, Ideen, Digitalisierung

Im vergangenen Artikel haben wir die Digitalisierung innerhalb der Unternehmen unter die Lupe genommen. Die Motivation, in die vernetzte und digitale Zukunft zu blicken, erscheint für viele Unternehmen noch nicht dauerhaftes Thema zu sein.

Gerade die Angst und die nicht wirkliche Messbarkeit des Erfolgs schrecken viele Unternehmen ab, diesen Schritt zu wagen. Die Augen werden verschlossen, etwas Neues anzupacken und das Unternehmen umzustrukturieren, scheint für viele Unternehmen ein gewagtes Unterfangen.

Doch warten Sie nicht zu lange! Stellen Sie sich die Frage:
Sind wir reif für die Digitalisierung?

Sven Gábor Jánszky ist der Direktor des Trendforschungsinstituts „2b AHEAD ThinkTank“. Hier arbeiten Wissenschaftler und Strategieberater.

Sie verstehen sich als der Business-ThinkTank mit dem größten Innovatoren-Netzwerk in der deutschen Wirtschaft. Sie leben die Mission, als Potenzialentfalter für ihre Kunden deren Geschäftsmodelle der Zukunft zu entwickeln.

Der 2b AHEAD ThinkTank analysiert die Chancen und Risiken der Trendentwicklungen individuell für deren Geschäft. Herr Jánszky lehrte an verschiedenen Universitäten und hat heute Dozenturen im internationalen Masterstudiengang „Leadership“ an der Karlshochschule International University sowie an der Universität Leipzig.

Jánszky ist ein gefragter Interview-Experte in Deutschlands wichtigen Wirtschaftsmedien zum Thema Innovationen und Trends und Keynotespeaker auf Strategietagungen und Kongressen.

Digital Readiness Assessment – die sieben Dimensionen der digitalen Reife

Sven Gabor Janszky und das Team von 2b AHEAD ThinkTank arbeiteten zu dieser Frage eine Art „Fangnetz“ aus. Mit diesem helfen sie Unternehmen festzustellen, in welcher Phase es sich befindet und wie es um die digitale Reife bestellt ist.

7 Dimensionen, Digitalisierung

Grafik-Quelle: 2b AHEAD ThinkTank / veröffentlicht im Magazin extended

Jeder einzelnen Dimension wird eine hohe Wichtigkeit zugesprochen:

Strategie

Analyse der Digitalisierungsstrategie. Wie ist das Unternehmen bisher aufgestellt? Die Mitarbeiter sowie das Management sind sich der Notwendigkeit von Digitalisierung bereits bewusst und setzen auf innovative Technologien und Anpassung der Unternehmensausrichtung.

Unternehmenskultur

Wie ist Ihre Unternehmenskultur aufgestellt? Kann die aktuelle Kultur als Grundstein für agile Innovationsprozesse genutzt werden? Auch wird ein auf Ihre bereits bestehende digitale Kommunikation geachtet. Herrschen hier grundsätzlich eine Offenheit und eine Dynamik im Umgang mit digitaler Kommunikation?

Monitoring

Erfassung von Fortschritts- und Impactbewertungen. Die Messung von einzelnen Projekten sollte laufend erfasst und Optimierungspotenziale erkannt werden.

Kunden

Werden die gewonnen Kundendaten optimal im Unternehmen genutzt? Beispielsweise für gezielte Marketing-Aktionen oder zu Forschungs- /Testzwecken im Hinblick auf Kundenwünsche?

Organisation & Steuerung

Ist das Unternehmen bereit einen konsequenten Digitalisierungsgedanken zu verinnerlichen? Verfolgt das Unternehmen ganzheitliche Ziele und setzt Mechanismen zur Steuerungsfunktion ein? Gibt es digitalisierte Schnittschnellen, die genutzt werden – intern sowie extern?

Technologie-Management

Hat das Unternehmen genügt IT-Expertise im Hinblick auf die neuen Technologien? Wichtige und kritische Fundamente sind zudem das weitere Handling mit digitalen Lösungen und Software.

Menschen & Fähigkeiten

Nicht nur die Aufgeschlossenheit gegenüber der neuen Technologie ist entscheidend, auch die allgemeine digitale Expertise muss analysiert werden. Defizite müssen aufgedeckt werden und das digitale Verständnis muss zudem im Recruiting bereits berücksichtigt sein.

Die 7 Dimensionen wurden nun besprochen – wie geht es weiter?

Die ehrliche Herangehensweise an die sieben Dimensionen ist unumgänglich. Wer sich selbst in die Tasche lügt, wird niemals eine erfolgreiche Strategie auf die Beine stellen. Es reicht nicht, wenn Sie beispielsweise in neue Technologien investieren, aber Sie und Ihre Mitarbeiter noch nicht über die ausgefeilte Kompetenz verfügen.

Identifizieren Sie Ihren aktuellen Standpunkt. Filtern Sie klar die Schwachstellen Ihres Unternehmens im Hinblick auf die Digitalisierung heraus. Wenn Sie Ihre Strategie soweit finalisiert haben, bilden Sie sich und Ihre Mitarbeiter darauf zielgerichtet weiter. Nur wer das Verständnis dieser Digitalisierung und dessen Ausmaß versteht, wird langfristig Erfolge im Unternehmen verzeichnen.

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