Wo hängt es bei der Digitalisierung? Sind Sie Digital Ready?

Sven Gabor Janszky, Referent, CCW, Titelbild, Digitalisierung

Gerade in der Callcenter-Branche hören wir viel von Digitalisierung, Automation und künstlicher Intelligenz. Die Akzeptanz von einigen Unternehmen erschwert aber den Durchbruch des Umdenkens. Zu groß ist die Angst vor dem Ungewissen, dem Neuen, dem allgemeinen Umdenken. Zudem gibt es kaum Vergleichswerte anderer Unternehmen. Auch die Erfolgsaussichten sind eher ungewiss. Das Risiko scheint somit für viele Unternehmen zu hoch.

Aber Sven Gabor Janszky weiß:
Ihre Kunden werden dem Handy mehr vertrauen als anderen Menschen.

Sven Gabor Janszky ist Direktor des Trendforschungsinstituts „2b AHEAD ThinkTank“. Sie verstehen sich als der Business-ThinkTank mit dem größten Innovatoren-Netzwerk in der deutschen Wirtschaft.

Für seine Kunden analysiert der 2b AHEAD ThinkTank in wissenschaftlichen Trendstudien die Chancen und Risiken der Trendentwicklungen individuell für deren Geschäft. Mit seinen Analysen hilft er seine Kunden zu verstehen.

Mit seiner eigenen „Trendcycle-Methode“ schärft er ihren strategischen Blick für Veränderungen in ihrem individuellen Trend-Cycle und für Konsequenzen auf das eigene Geschäftsmodell.

Was heißt das für Unternehmen, die sich noch nicht eingestimmt haben?

Trend- und Zukunftsforscher wie Sven Gabor Janszky wissen bereits heute, dass allgegenwärtige Digitalisierung die Welt erobern wird. Das Internet of Things ist bereits das Internet of Everything. Der Computer als einziger Weg in die digitale Welt ist längst nicht mehr ein „Stand Alone“. Begleitend von Smartphones, Watches, Tablets und Co ist das Internet ein fester Bestandteil unseres Alltags. Ob Bestellungen tätigen, Informationen über Neuheiten am Markt suchen, Kommunikation mit Unternehmen oder Support verlangen – alles wir online und von überall erledigt und erleichtert somit den Alltag. Bis hin zu modifizierten selbstfahrenden Fahrzeugen und weiteren Assistenzsystemen, welche vollautomatische Entscheidungen treffen können, wird unserer Welt ein schleichender aber stetiger Wandel unterzogen.

Haben also herkömmliche Mitarbeiter ausgedient?

Viele Mitarbeiter sehen dem Wandel verängstigt entgegen. Wird es meinen Beruf überhaupt noch geben? Oder werde ich durch einen Roboter mit emotionaler Intelligenz ersetzt? Janszky betont hier: „Aus Büros werden Co-Working-Spaces und Langzeitangestellte werden zu Projektmitarbeitern.“. Doch das beruhigt Mitarbeiter in wankenden Positionen dennoch nicht.

Was sagen Unternehmen zur Digitalisierung?

Durch direkten Austausch als Sprecher auf Konferenzen und intensiven Umgang mit Kunden des Trendforscherinstitutes 2b AHEAD ThinkTank stellt Janszky die Frage „Stichwort: Digitalisierung. Fühlen Sie sich vorbereitet? Sind Sie vorbereitet?“

Auch weitere Studien beschäftigen sich mit dieser Frage. Das erstaunliche Ergebnis der Computerwoche: Nur 50 Prozent glauben, dass die Digitalisierung Auswirkungen auf das eigene Unternehmen habe. Somit ist nicht verwunderlich, dass sich auch nur rund 40 Prozent mit der digitalen Zukunft beschäftigen. Und zum Abschluss dieser Studie: Wie kann es dennoch sein, dass dann 60 Prozent behaupten, sie hätten gute Skills in Sachen Digitalisierung?

Horizont hat ein noch dramatischeres Ergebnis hervorgebracht:
Nur 6 Prozent sehen die Digitalisierung als das wichtigste Zukunftsthema für das Unternehmen an.

Mann hält ein Smartphone

Häufig beginnt es bei den Managern – das hören wir oft…

… doch ist es nicht so? Viele Impulse für Veränderung, die das Unternehmen betreffen, werden an die Manager herangetragen und / oder durch sie entschieden. Fatal kann es sein, wenn Manager die Trends der Zukunft nicht kennen oder die Augen davor verschließen. Ebenso kann eine falsche Selbsteinschätzung zu falschen Handlungswegen führen. Beispielsweise die Annahme: „Wir haben da schon viel gemacht. Wir sind in der Digitalisierung gut aufgestellt“.

Und wer sagt ihnen, dass der eingeschlagene Weg stimmt? Denn digital wollen viele sein, wissen aber nicht, ob sie „gut“ darin sind. Ist Digitalisierung messbar? Nun ja, momentan gibt es zur Messung des eigenen Erfolgs kaum Vergleichswerte. Demnach sollten wir sagen: Eine Antwort auf die Frage: „Sind wir gut in Digitalisierung?“ sollte noch gar nicht gestellt werden. Es gibt in einer „Testphase“ kein richtig oder falsch.

Digitalisierung hat nicht zwangsläufig nur mit Technologie zu tun. Sven Gabor Janszky und 2b AHEAD ThinkTank haben dazu sieben Dimensionen aufgestellt, die für die Digitalisierung von hoher Bedeutung sind und Unternehmen auf diesen Schritt bestens vorbereitet.

Wie die Schritte im Einzelnen aussehen, beleuchten wir im nächsten Blogbeitrag zu
„Digital Readiness Assessment – Mithilfe 7 Dimensionen an die Digitalisierung herantasten“.

7 Dimensionen, Digitalisierung

Grafik-Quelle: 2b AHEAD ThinkTank / veröffentlicht im Magazin extended

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CCW Premium KIDie Angst der Contact Center Mitarbeiter ist groß, von Automation und Künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden. Aber KI ist notwendig, um mit der großen Datenmenge des Kundenservice umzugehen und diese für den Erfolg zu nutzen. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie in unserem WhitePaper.

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