Generation Y und Z: Wie Sie die jungen Käufer als Kunden gewinnen

Wer sind unsere zukünftigen Kunden? Auf der CCW 2018 hat Unternehmensberater, Autor und Digital Native Philipp Riederle das Konsumverhalten seiner Generation erklärt. Denn Unternehmen müssen sich auf sie einstellen: Auf diejenigen, die – je nach Definition – ab 1980/1985 geboren wurden, die so genannten Millenials. Und auf die danach, die Generation Z. Denn auch die jüngste Generation strömt jetzt auf den Arbeitsmarkt, verdient das erste eigene Geld und gewinnt als Kundengruppe an Relevanz.

Google beantwortet die großen Lebens- und Konsumfragen 

Was die Generationen Y und Z gemeinsam haben: Sie sind Digital Natives und verfügen im Vergleich zu allen vorhergehenden analogen Generationen über eine enorme digitale Reichweite. Digital ist der Weg – doch keine andere Welt, stellt Riederle klar: „Was für euch aussieht wie die virtuelle Welt, war für uns schon immer ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der realen. Das Digitale ist keine andere Welt, das ist Technologie – so wie vor 20 Jahren das Handy eine neue Technologie war. Mit dem Unterschied, dass die digitale Technologie eine so schnelle, so komplexe und weltumspannende ist, wie keine zuvor.“

Und das mit allen Möglichkeiten, die sie den technikaffinen Youngstern heute bietet: So steht beispielsweise Google jederzeit bereit, wenn es ganz selbstverständlich darum geht, die großen Lebens- und Konsumfragen zu klären. Denn bevor sich die jungen Käufer auf ein Produkt oder einen Service festlegen, wird online der Markt sondiert; werden Preise, Bewertungen und Produktalternativen gesammelt.

Wir verbringen mehr Zeit mit der Vorbereitung einer Konsumentscheidung als mit dem letztendlich konsumierten Produkt selbst. Wenn wir konsumieren, ziehen wir im Schnitt 10 unterschiedliche Informationsquellen heran!

Die neue Kundengeneration will es schnell und einfach

Gleichzeitig räumt Riederle mit dem Mythos auf, Angehörige seiner Generation würden ausschließlich online konsumieren wollen. Warum aber sieht das so aus? „Wir sind einfach wahnsinnig bequem!“ Wer also glaubt, dass der regionale Einzelhandel keine Chance mehr gegen Onlineversandhändler hat, der irrt. „Wir kennen theoretisch jeden Anbieter auf der ganzen Welt. Aber wir werden dort Kunde werden, wo es für uns am un-umständlichsten funktioniert!“

Und damit bringt er auch auf den Punkt, was die Millenials unter Digitalisierung verstehen: Keine Symptombehandlung, sondern eine umfassend gedachte Strategie: „Wir wollen nicht mit Ihnen befreundet sein und keine Werbeslogans in unseren Timelines! Was wir wollen ist eine perfekte digitale Nutzung. Dann sind wir Ihre Fans.“ Es gilt also, Wege zu finden, die jungen Käufer und Nutzer schnell und unkompliziert zu bedienen – online wie offline. Und das einmal gewonnene Vertrauen in das eigene Unternehmen oder die Marke möglichst nicht zu verspielen.

So gelingt Ihnen die Digitalisierung im Kundenservice

Wer im Wettbewerb bestehen will, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Trotzdem scheint es vielen Unternehmen schwerzufallen, digitale Kanäle für ihren Kundendialog zu nutzen. Wie Sie sich zukunftssicher aufstellen und die Digitalisierung nicht dem Zufall überlassen, lesen Sie in diesem Whitepaper.


Jessica Halbritter

Ich bin als Referentin Marketing Kommunikation beim CCW-Veranstalter Management Circle tätig. Für unseren Blog zur CCW bin ich für Sie immer auf der Suche nach interessanten Tipps, Tricks und Stories rund um den innovativen Kundendialog.

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