Smart Glass: Die Digitalisierung des Glases

Smart Glass

Wer den Begriff Smart Glass liest, denkt sicherlich sofort an Datenbrillen oder auch an intelligente Spiegel. Doch wussten Sie, dass auch unsere Trinkgläser schon smart sein können? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Arten von Smart Glasses vor und zeigen Ihnen das wohl innovativste und intelligenteste Glas der Welt.

Die smarte Brille – löst sie bald unser Smartphone ab?

Die wohl bekannteste Datenbrille ist Google Glass, die 2012 vorgestellt wurde und zu einem der größten „Misserfolge“ des Internetgiganten wurde. Denn die Verbraucher, an die sich Google richtete, waren gar nicht daran interessiert, dass diskrete Informationen auf Ihrer Brille erscheinen und schon gar nicht wollten Sie, dass all ihre gesehenen Daten gesammelt werden.

Dennoch wird vor allem in diesem Jahr wieder vermehrt über Datenbrillen oder gar Datenlinsen berichtet. So haben Amazon, Samsung, die Telekom und viele weitere Unternehmen angekündigt, neue Smart Glasses auf den Markt zu bringen.

War Google 2012 also einfach zu früh?

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https://www.youtube.com/watch?v=lK_cdkpazjI

Die Industrie führt das Smart Glass zum Erfolg!

Während die Datenbrille im Consumer-Bereich noch als gescheitert betrachtet werden kann, erfährt sie in der Industrie einen regelrechten Hype. So wurden Unternehmen wie DHL, Volkswagen, der Flugzeugbauer Boeing und General Electric (GE) weiterhin von Google mit smarten Brillen beliefert und dort scheint das Produkt einzuschlagen.

Das smarte Trinkglas – Big brother is watching you drinking!

Während Google und Co. also an ihren smarten Brillen basteln, wird im Höhr-Grenzhausener Traditionsunternehmen RASTAL an einem anderen smarten Glas gearbeitet: Einem digitalisierten Trinkglas, was in Kombination mit einer Smartbar jeden Gastronomiebetreiber in Staunen versetzen wird.

Wie funktioniert das RASTAL SMART-GLASS®?

  1. Die RASTAL Gläser werden mit einem Near Field Communication-Chip (NFC-Chip) versehen, der Daten über die Füllmenge, Getränkeart, Ort und Zeitpunkt des Ausschanks enthält.
  2. Nach dem Bestellen eines Getränks wird gezapft und das Getränk auf die Smartbar, also eine intelligente Theke, platziert. Hier werden die Daten, die der Chip misst, erfasst.
  3. Die per Funk erfassten Daten werden in die „Cloud der Dinge“ der Telekom übertragen und aufgearbeitet.
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https://www.youtube.com/watch?v=u3tBkV6kO6s

Welche Vorteile hat das smarte Trinkglas?

Jetzt werden wir auch schon beim Trinken in einer Bar beobachtet, denken sich bestimmt einige. Doch hierbei geht es nicht um die Daten der Trinkenden, sondern um die des Getränks. Denn Gastronomen fällt es immer noch schwer vorauszusagen, welche Getränke sie in welchen Mengen zu welchem Zeitpunkt vorrätig haben müssen, um die Rendite nicht zu gefährden und auch die Gäste glücklich zu machen.

Dank dem RASTAL SMART-GLASS® könnte das bald der Vergangenheit angehören! Denn durch das intelligente Glas können jetzt Echtzeit-Informationen analysiert werden, sodass Getränkelieferungen an den Verbrauch angepasst und Wartezeiten für Gäste minimiert werden. Auch die Personalstärke in einer Gastronomie kann besser berechnet werden.

Die vernetzten Gläser ermöglichen zudem eine neue Kundeninteraktion. So kann durch den NFC-Chip nicht nur Mobile Payment angeboten werden, sondern auch Gewinnspiele oder Bonusprogramme.

Wenn man ein Trinkglas digitalisieren kann, dann kann man alles digitalisieren!“, heißt es im obigen Video der Telekom. Wir sind also gespannt, welcher Gegenstand als nächstes smart wird!

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